Die Reise ans Ende der Welt
Last update Last update :  Thursday, 29.09.05 16:06

Und wieder einmal Sonntag

Das bedeutet Arbeit für den Lokaljournalisten. Noch gut war ihm der vergangene sonntägliche Ausflug in Erinnerung. Also ging es um 15:30 Uhr wieder los, Lokal Nr. 1 war das Brauhaus FRÜH.

Doch dort wo sich vor 3 Wochen die Menschen noch auf den Füßen standen, war diesmal gähnende Leere. Auch in unserer Lieblingsecke im Brauhauskeller war tote Hose.

Schwer enttäuscht traten wir unseren Rückzug an, denn unter solchen Bedingungen konnten wir nicht arbeiten.

Ein neues Lokal musste her und schon bald kamen wir auf die Idee dem Hard Rock Cafe Cologne einen Besuch abzustatten. Wir können ja auch einmal international berichten.

Aber auch dort tanzte nicht gerade der Bär. Wir bestellten uns vier Cocktails auf einmal, denn es war gerade "glückliche Stunde" - Pay 2 get One. Nach kurzer Zeit brachte die Kellnerin (in Minirock) unseren Wunsch. Das Resultat seht ihr auf der rechten Seite!

Schnell wurden sie ausgetrunken und direkt noch mal nachbestellt. Die Mädels, die uns bedienten, hatten schon ihren Spaß an uns gefunden.

Die Stimmung war nicht sonderlich - also wechselten wir nach ca. 40 Minuten das Lokal.

Doch wohin?- Vor dem Hardrockcafé fuhr gerade die grüne Touristen-Bimmelbahn, die Menschen aus aller Welt zu einer kleinen Stadtrundfahrt einlädt. - Diese Notfalloption hielten wir uns für den Fall, dass wir keine geeignete Kaschem mit Stimmung finden würden, offen! Es zog uns aber Richtung Altermarkt. Dort kauften wie ein Bier zum Naschen. Neben dem Brauhaus Gaffel schien Party zu sein, denn dort hatte sich eine Karnevalsgruppe eingenistet.

Der Barkeeper verweigerte uns den Zutritt, es handele sich um eine "geschlossene Gesellschaft" und die wolle halt nicht, dass wir Lokaljournalisten über sie berichten. Hatten Sie Angst, sich vor Ihren Frauen zur öffentlichen Völlerei zu bekennen?

Wir zogen also weiter, mal wieder zum Früh. Dort war es nun etwas voller und wir ließen uns im Brauhauskeller nieder und tranken dort einige Bierchen. Doch die Stimmung fehlte und wir wechselten das Lokal erneut.

Die Reise ging zum Biermuseum, dort wo vor 3 Wochen noch Karnevalsmusik gespielt wurde. Doch auch dort wieder gähnende Leere. Schräg gegenüber liegt ja das Spanferkel-Brötchen-Haus.
Was ein Ferkel alles mitmachen muss, bevor es im Brötchen landet, seht ihr im folgendem Video.

Nächster Tourenstop war das Sünner Brauhaus "Walfisch", ein Geheimtipp von mir. Dort war es voll und die Stimmung gut. Man ließ uns aber nur vorne in den kleinen Schankraum, weil so wie es aussah wieder eine größere Gesellschaft hinten feierte. Schnell wurde ein Bier getrunken und mit den Opas aus der Eifel Freundschaft geschlossen.

Weiter ging also unsere Reise, zunächst einmal wieder zu einem Kiosk. Da das Bier dort so kalt war, mussten wir zu einer etwas ungewöhnlichen Konstruktion greifen, damit wir es konsumieren konnten.
Danach verschlug es uns wieder Richtung Walfisch. Die Eifel-Opas standen mittlerweile draußen und tranken dort ihr Bier. Nachdem wir uns als Lokaljournalisten ausgewiesen haben, verrieten sie uns dass das Kölner Dreigestirn gleich im Walfisch einen Besuch abstatten wollte. Und nach kurzer Zeit fuhren sie vor.





Nachdem die Jungfrau ihre Kollegen gefunden hat marschierte man geschlossen ein. Wir schlossen uns dieser Gruppe an und nahmen an einem Tisch Platz. Wir konnten so natürlich exklusiv über den Auftritt berichten. Da diese Arbeit aber auch extrem anstrengend ist, bestellten wir uns ein leckeres Kölsch, in der XXL-Version.


Auch das Dreigestirn und die Prinzengarde hatten Durst. Der erste Biertower war nach einiger Zeit leer. Feierlich wurde ein Bild übereicht!


Wir berichten exklusiv davon. Aber auch andere Kollegen bekamen Wind von dem Auftritt des Dreigestirns. Schnell, schneller EXPRESS, das traf mal wieder zu, denn sie entsendeten ihren berühmtesten Fotografen.

Etwas gefachsimpelt und gescherzt, danach verließ uns der rasende Fotograf wieder. Aber auch mein Kollege erlitt einen Schwächeanfall und war nach einem kurzen Toilettenbesuch nicht mehr da. So musste ich alleine weiterarbeiten.


Nachdem ich endlich den Tower leer hatte, ging ich Richtung Bahnhof um nach Hause zu fahren. Als ich ausstieg, stellte ich mit Entsetzen fest, dass ich mich in Jüchen (Kreis Neuss) befand, am Ende der Welt. Schnell wurde ein Taxi bestellt, das mich nach Hause bringen sollte.

Die Quittung über die Transportkosten von 50 Euro werde ich aber als Fahrtkosten absetzen. Es war also wieder einmal ein ganz normaler Sonntag, mit vielen Überraschungen.
Wir werden demnächst wieder für euch sonntags unterwegs sein.

Verfasser: Bolle

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